Seitdem das Thema Heimautomatisierung von den Medien als Trend verfolgt wird, bringen immer mehr Hersteller eigene Lösungen auf den Markt.

Für den Einsteiger ergibt sich daraus die entscheidende Frage: Welches System ist das richtige? Wie Sie sehen, fokussiert schlauhaus.eu sich auf das Z-Wave-System. Daher zunächst eine Einschätzung, ob Z-Wave auch für Sie das richtige Sytem ist.

 

 

Welcher Heimautomations-Typ sind Sie?

 

Neubau, Anschaffungskosten wenig relevant, hohe Investitionssicherheit, keine Eigenwartung?

Dann sind Sie hier eher falsch. Suchen Sie einen Elektriker, der KNX-Systeme anbietet. Dieser Standard (vormals EIB) existiert seit vielen Jahren. Komponenten werden meistens durch eine zusätzliche Leitung (daher für Neubauten gut geeignet) miteinander verbunden. Installation, Erweiterungen und Anpassungen sollte jeder Elektriker mit entsprechender Zertifizierung ausführen können. Die notwendige Programmiersoftware kostet mehrere hundert Euro, es sind Eingriffe in die Stromverteilung notwendig und Wissen wird mehr über Schulungen für Fachkräfte als über Foren vermittelt.

 

Günstiger Einstieg, alles aus einer Hand, selber machen, aber Angst vor Strom?

schon etwas näher dran, aber noch nicht ganz bereit für Z-Wave. Wahrscheinlich sind Sie besser bei einem “Rundum-Sorglos-Paket” (z. B. Telekom, RWE, ELV) aufgehoben. Hier bekommen Sie alle Komponenten aus einer Hand. Diese werden hoffentlich perfekt miteinander funktionieren. Der Fokus der Gerätesteuerung liegt hier vor allem auf Zwischensteckern, die leicht und flexibel in Betrieb zu nehmen sind. Bei Wandschaltern sind sie aber meistens auf das Design des Anbieters festgelegt. Die Abhängigkeit von einem einzigen Hersteller kann auch ein Nachteil sein, wenn das System nicht weiterentwickelt wird oder gewünschte Komponenten nicht verfügbar sind.

 

Günstiger Einstieg, selber machen, elektrische Grundkenntnisse, sehr viele Möglichkeiten, gern Tüfteln?

Ja, Sie sind der richtige Z-Wave-Typ! 😉 Z-Wave ist nicht das Produkt eines Herstellers sondern ein Standard, dem sich immer mehr Hersteller anschließen. Klar, da heißt es schon mal ausprobieren, testen und in Internetforen nachfragen, wenn zwei Komponenten nicht auf Anhieb miteinander funktionieren. Aber die Community wächst stetig. Zwischenstecker gibt es zwar auch, aber für dauerhafte Installationen sind Unterputz-Module nicht nur optisch vorteilhafter. Achja, elektrische Grundkenntnisse? Ein Eingriff in die Elektroverteilung ist nicht nötig. Aber einen Schalter sollten Sie schon einmal angeschlossen haben und wissen, wie eine Wechselschaltung funktioniert.